Bühne frei – so gelingt dein Auftritt!

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Leitest du eine Versammlung oder Sitzung und musst wichtige Anliegen präsentieren? Überbringst du ein Grusswort bei einer repräsentativen Aufgabe? Bist du Gast bei einem Podiumsgespräch? Oder möchtest du beim Bewerbungsgespräch punkten?

 

So verschieden diese Anlässe auch sind, eines haben sie alle gemeinsam. Du möchtest dabei einen guten Eindruck als kompetenter Gesprächs- oder Ansprechpartner*in hinterlassen. Das Schöne daran ist – die Voraussetzungen dafür bringst du sicher mit. Dabei brauchst du vor allem Eines zu berücksichtigen: 

 

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance!

 

Und dieser erste Eindruck entscheidet, ob dein Publikum gewillt ist, dir tatsächlich zuzuhören. Er stellt auch die Weichen, ob man dir Vertrauen entgegen bringt und dir zutraut, etwas wirklich Sinnvolles zu sagen.

Es hängt also so ziemlich alles davon ab, wie dein erster Eindruck sein wird, den du hinterlässt. Innerhalb weniger Sekunden entscheidestt du, ob du dein Gegenüber sympathisch oder unsympathisch findest.

Umgekehrt ist es aber eben genauso. Andere machen sich ebenfalls auf Anhieb ein Bild von dir. Registriert wird, wie du gehst, stehst, sitzt, dein Gesichtsausdruck, deine Gesten, deine Körperhaltung und die Kleider, die du trägst.

All das sind nonverbale Signale, die ein gewisses Bild hinterlassen.

Durch die Wahl deiner Kleidung, ein gepflegtes Äusseres, deine Stimme, deine Körpersprache und dein Verhalten nimmst du aber unbewusst Einfluss auf diese Einschätzung. Du entscheidest also über dein persönliches Auftreten, wie andere dich wahrnehmen. 

 

Kommunikation – ganz simpel

Im Grundsatz ist die Kommunikation ganz einfach. Es gibt Immer einen Sender (in diesem Falle du) und einen Empfänger (dein Publikum / dein Gesprächspartner). Dazwischen liegt die Botschaft, also das, was du gerne vermitteln möchtest. Nur leider ist dort ein ganz gewichtiger Haken. Der Inhalt deiner Botschaft (also das Verbale) wird nur mit 7% wahrgenommen. Entscheidend, mit 55%, sind vielmehr all deine non-verbalen Signale. Dazu kommt noch, wie du etwas sagst (Tonalität, Lautstärke oder Sprechtempo).  Man kann also tatsächlich behaupten, dass in der Art wie du etwas sagst und mit welcher Verpackung (deinem Erscheinungsbild), 93% der ganzen Botschaft liegt. 

Einfach  ausgedrückt heisst das nichts anderes als, wenn du mit deiner Erscheinung nicht überzeugst, dann nützt der beste Text der Welt nichts…niemand hört dir wirklich zu.

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Und hier kommt nun deine Chance, mit ein paar wenigen Tipps, diese 93% schon mal für sich einzuheimsen und zu punkten.

Beachte dazu Folgendes:

 

Körpersprache (non-verbal)

 

Gerade beim ersten Eindruck hat die eigene Körpersprache höchste Priorität. Nutze Mimik, Gestik und die Wahl der Bekleidung, um Punkte zu sammeln. Zeige deinem Gegenüber damit, dass du ihn respektierst und wertschätzt.

 
  • Ein Lächeln versetzt Berge! Wenn du ein Lächeln sendest, kommt es meistens zurück.

  • Halte Blickkontakt. Zeige so, dass du dich für dein Gegenüber interessierst. Menschen die Blickkontakt meiden, werden als schüchtern und unsicher wahrgenommen.

  • Achtung Körperhaltung! Stehe, sitze und gehe aufrecht. Auch das verleiht dir ein selbstsicheres Auftreten und Überzeugungskraft.

  • Keine Hände in die Hosentasche und keine verschränkten Arme. Halte deine Arme parallel zum Körper.

  • Breitbeiniges Sitzen lässt dich unhöflich und arrogant erscheinen.

 
 
Kleidung und Körperpflege (non-verbal)

 

Kleider machen Leute! Wähle deine Kleidung dem Anlass, deiner Rolle und deinem Typ entsprechend. Achte insbesondere auf

 
  • Saubere und gebügelte Kleidung

  • Muster und auffällige Farben nur sehr sparsam einsetzen

  • Gereinigte und intakte Schuhe

  • Passende Accessoires, um eine persönliche Note einzubringen

  • Gepflegte Haare, Hände und Fingernägel

  • Wohl dosiertes Make-Up und Parfüm

  • Frischen Atem

 
 
Stimme (paraverbal)

 

Vielfach bleibt eher das „Wie“ als das „Was“ von etwas Gesagtem haften. Achte daher auf

 
  • Eine angenehme Stimmlage

  • Eine klare und deutliche Aussprache

  • Eine angemessene Lautstärke

  • Einen angemessenen Tonfall

 
 
Verbale Kommunikation (Sprechinhalt)

 

Auch wenn das Gesagte beim ersten Eindruck nur rund 7% der Wirkung auf andere ausmachen, gilt es doch, einiges zu beachten:

 
  • Sprich klar und verständlich, ohne viele Fremdwörter und Fachdeutsch

  • Kläre ab, welche Sprache dein Gegenüber am Besten versteht (Hochdeutsch oder Schweizerdeutsch).

  • Wiederhole bei der Begrüssung von bisher fremden Menschen deren Namen.

 
 

Achte also in Zukunft auf diese Aspekte. Somit beeinflusst du wesentlich, wie du beim Gegenüber ankommst resp. welchen ersten Eindruck du hinterlässt. Ziehe alle Register und überzeuge auf ganzer Linie!

Möchtest du dich auf einen speziellen Anlass mit einer persönlichen Beratung vorbereiten? Ich stehe dir gerne zur Seite und unterstütze dich mit vielen wertvollen Tipps.

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